• Der Präsident Salva Kiir hat die neue Regierungsmannschaft ernannt.

    Dabei ist auch eine Frauenquote mitberücksichtigt worden. Angelina Teny, Ehefrau des ehemaligen Rebellenführers Rieck Machar, wird das Amt als Verteidigungsministerin antreten. Sie stellt die erste Frau im Südsudan dar, die ein solches Mandat übernimmt.

    Kiir hatte am 22.02.2020 den ersten Vizepräseidenten und vier weitere Vizepräsidenten ernannt. Dieser Schritt gilt nach dem neu belebten Friedensabkommen als Umsetzung einer geteilte Führung.

    Bild: Kiir und Machar

    Bild: erster Vizepräsident Riek Machar (links) und Präsident Salva Kiir (Quelle: BBC World Service)

    Die Ernennung des neuen Regierungskabinetts hat länger gedauert als geplant. Denn es gab mehr Diskussionsbedarf seitens der Oppositionsparteien SPLM-IO (SPLM in Opposition) und SSOA (South Sudan Opposition Alliance).

    Im Nachfogend sind die ernannten Regierungsmitglieder aufgelistet.

    Minister*innen

    1. Hon. Martin Elia Lomoro, Cabinet affairs
    2. Hon. Beatrice Khamis a Wani, foreign affair
    3. Hon. Angelina Teny, defence
    4. Hon. Michael Makuei, information
    5. Hon. Madol Arol, Justice

  • Zur Debatte über die befürchtete nächste Welle von Gefluchtenten ist der Bezug auf aktuelle Statistiken von Interesse.

    Zu den Fachbegriffen siehe bitte das Glossar.

    UNHCR - Statistik - Menschen auf der Flucht

    Bild: UNHCR - Statistik - Menschen auf der Flucht

    Datenquelle: UNHCR - Statistik - Menschen auf der Flucht

  • Der Präsident des Südsudan, Salva Kiir, und der Leader der größte Oppositionspartei (SPLM-IO), Rieck Machar, haben sich am 19. Februar 2020 zu einem Interim-Abkommen (Revitalized Peace Agreement) erneut geeinigt.

    Bild Kiir

     (Bild: Salva Kiir. Quelle: Jenny Rockett CC BY-SA 3.0)
     

     Bild Machar

    (Bild: Rieck Machar. Quelle: Hannah McNeish public domain)
  • (Aus "Salvaging South Sudan’s Fragile Peace Deal Africa Report N°270" S.3)

    Principal Findings


    What’s new? South Sudan’s new peace deal is nearing its first critical test:
    the formation of a unity government in May 2019. But steps toward key interim
    benchmarks – unifying a national army and drawing internal boundaries – are
    lagging far behind schedule.


    Why does it matter? South Sudan’s five-year civil war has brutalised the fledgling
    nation’s population, killing hundreds of thousands and uprooting millions
    from their homes. The new peace deal’s collapse could spark another wave of
    violence and displacement.


    What should be done? The main warring parties should hammer out new
    political deals on security and internal boundaries before forming a new government.
    If they push back the May deadline, they should do so by consensus. They
    should also urgently request a third-party force to protect opposition leaders in
    Juba.

  • Der Marburger Weltladen veranstaltet am 05.02. um 20 Uhr einen öffentlichen Vortrag mit Diskussion zum Südsudan. Alfred Buss, Sprecher der Koordinationsgruppe Sudan / Südsudan von Amnesty International Deutschland, hält einen Vortrag zum Thema.

    Foto Juba (Südsudan)

    Bild: Juba (Südsudan)
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